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Aktuelles:
Lachs-Laichplätze in Kinzig, Murg und Alb
Lachse wandern wieder in die Fließgewässer von Baden-Württemberg ein
- WFBW-Kontakte
- Geschäftsführer:
- Reinhart Sosat
- Reitzensteinstr. 8
- 70190 Stuttgart
- Tel.: +49 (0) 711 870309-74
Aktueller Stand
Derzeit befindet sich das baden-württembergische Wanderfischprogramm in der Phase erster regelmäßig auftretender Rückkehrer:
Beobachtung aufsteigender Lachse und Meerforellen in
- Alb
- Murg
- Rench
- Kinzig
Angelegte Laichgruben in
- Alb
- Murg
- Kinzig
Nachweise von Neunaugen (Meer- und Flussneunaugen) in
- Alb (hier mit Fortpflanzungserfolgen von Fluss- und Meerneunaugen)
- Murg (hier mit Fortpflanzungserfolgen der Meerneunaugen)
Bisherige Fortschritte
Bei der Öffnung der Wanderwege konnten bereits große Fortschritte erreicht werden. Allerdings sind in nahezu allen Programmgewässern noch Wehre nahe der Mündung vorhanden, die den weiteren Aufstieg blockieren. Wegen dieser "Schlüsselbarrieren" können die im Oberlauf bereits erzielten Verbesserungen ihre Wirkung noch nicht entfalten. Da auch die notwendigen Kontrollstationen an den unteren Wehren noch nicht angelegt werden konnten, ist bisher keine zuverlässige Erfassung der zurückkehrenden Wanderfische möglich. Die heute vorhandenen Nachweise sind daher meist zufällig entstanden. Wir gehen davon aus, dass mehr Fische in die Programmgewässer eingewandert sind als wir bisher festgestellt haben.
Kontinuierliche Kontrolle
Seit der Inbetriebnahme des Beckenfischpasses an der Rheinstaustufe Iffezheim im Sommer 2000 findet dort in deutsch-französischer Zusammenarbeit eine kontinuierliche Kontrolle des Fischaufstiegs statt. Hierbei wurden bis zum Jahresende 2010 insgesamt 715 zurückkehrende Lachse, mehr als 1.500 Meerforellen, über 1.300 Meerneunaugen sowie einige Maifische nachgewiesen (Ergebnisübersicht Fischpass Iffezheim).
Auch bei den seit April 2006 laufenden Kontrolluntersuchungen am Fischpass der Staustufe Gambsheim wurden diese Arten regelmäßig festgestellt. Bis Ende 2009 stiegen dort 24 Fischarten und mehr als 180.000 Individuen auf (Ergebnisübersicht Fischpass Gambsheim). Dies zeigt, dass die im Rahmen der Wanderfischwiederansiedlung durchgeführten Maßnahmen der gesamten Fischlebensgemeinschaft nützen.


