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Kinzig jetzt über 60 Kilometer durchwanderbar
Kraftwerkerneuerung in Willstätt beseitigt Barriere im Unterlauf
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Fischpass Iffezheim
Nach dem Staustufenbau im Jahr 1977 bis zum Jahr 2000 endete die Aufwärtswanderung von Fischen nach etwa 660 Rheinkilometern an diesem ersten Stauwehr des Rheins. Im Juni 2000 ging der Fischpass Iffezheim, als einer der größten Fischwanderhilfen in Europa nach etwa zweijähriger Bauzeit in Betrieb und ermöglicht seither den Fischaufstieg. Über seine 37 durchströmten Becken, welche jeweils über Schlitze miteinander verbunden sind, überwinden aufwärtsstrebende Rheinfische das Stauwehr Becken für Becken und erreichen so nach 11 m Höhendifferenz das sogenannte Oberwasser des Wehrs. Von dort aus können Fische entweder linksrheinisch die Ill erreichen oder auf der gegenüberliegenden Seite in die Rench einwandern. Durch die Zählungen am zweiten Rheinfischpass des Kraftwerks Gambsheim wissen wir, dass sehr viele Wanderfische den Rhein weiter aufwärts streben.
Der Fischpass Iffezheim ist ein deutsch-französisches Gemeinschaftsprojekt und wird unter der Koordination der Fischereibehörde am Regierungspräsidium Karlsruhe von deutschen und französischen Partnern betreut. Die Aufstiegszahlen werden regelmäßig aktualisiert. Technische Details zum Fischpass finden Sie hier.
Eine geführte Besichtigung des Fischpasses ist möglich, nach vorheriger Anmeldung beim Zentralen Besuchermanagement der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Zusätzlich können Sie die wandernden Fische über unsere Livekamera beobachten.
Derzeit wird am Rheinkraftwerk Iffezheim eine weitere Turbine eingebaut. In diesem Zusammenhang wurde der Fischpass am 13. April 2013 für voraussichtlich 3 Monate stillgelegt.
Aufstiegszahlen zum Fischpass Iffezheim
Die Aufstiegszahlen für das aktuelle Jahr und die Vorjahre finden Sie hier:











