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Wissenschaftliche Begleitung

Regelmäßige wissenschaftliche Fischbestandsanalysen sind eine wichtige Grundlage für das Wanderfischprogramm
Dokumentation der gefangenen Fische
Die fachkundige Baubgleitung ist beim Fischpassbau von großer Bedeutung
Fischpassbau an der Murg bei Rotenfels

Seit dem Beginn des koordinierten Wanderfischprogramms in Baden-Württemberg findet eine wissenschaftliche Begleitung und Erfolgskontrolle statt. Über jährlich durchgeführte Untersuchungen der Jungfischentwicklung in den Besatzstrecken konnte die Eignung dieser Bereiche geprüft und vielerorts bestätigt werden. Diese Ergebnisse sind Grundlage für weitere Verbesserungen der Besatzstrategie und für die Planung von Renaturierungsmaßnahmen in anderen Gewässerabschnitten.

Mit dem weiteren Fortschritt des Wanderfischprogramms wird es zunehmend wichtiger, die Anzahl der in den Programmgewässern abwärts wandernden Jungfische festzustellen sowie aus dem Meer zurückkehrende Lachse und andere Wanderfischarten zu erfassen. Programme hierzu wurden initialisiert.

An den Fischpässen der Rheinstaustufen Iffezheim und Gambsheim sind bereits Monitoringstationen vorhanden, durch die unsere Kenntnisse über den Fischbestand des Rheins und die stattfindenden Wanderungen deutlich erweitert werden konnten. An diesen beiden untersten Rheinstaustufen können aufsteigende Fische durch installierte Videokameras erfasst werden. Zusätzlich ist es dort auch möglich, bei Bedarf Fangreusen für spezifische Untersuchungen einzusetzen. Es ist vorgesehen, auch in den einzelnen Zielgewässern Monitoringstationen einzurichten, um den Fischaufstieg und die Abwärtswanderung zu erfassen. Hierdurch kann der Erfolg des Wanderfischprogramms kontrolliert und seine weitere Umsetzung vorangebracht werden.